Gipfel - meine Statistik der Berge

Auf dieser Seite stelle ich euch mit Gipfellogbuch vor, hier sind alle von mir erreichten Gipfel aufgeführt. Die Gipfel über 2.500m Höhe werden mit Bild und etwas ausführlicher vorgestellt.

1. Similaun (Italien) 3.606m

Schwierigkeit: Schwarzer Bergweg / Gletscher (schwer)

 

Der Similaun ist ein 3.606m hoher, mit Gletscher überzogener Gipfel in den Öztaler Alpen. Der Berg liegt auf der Grenze zwischen Österreich und Italien und zählt offiziell zu italienischen Gebiet. Der Aufstieg erfolgt vom Talort Vent (1.700m) über die Martin-Busch-Hütte (2.501m) und die Similaunhütte (3.017m). Der Weg führt oberhalb der Similaunhütte über einen Gletscher und ist dadurch nur mit entsprechender Ausrüstung zu begehen. Ich habe den Gipfel im Rahmen der Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran bestiegen. Vom Talort Vent aus stiegen wir auf zur Martin-Busch-Hütte, auf der wir übernachteten. Am folgenden Tag führte uns der Weg zunächst auf die Similaunhütte, wo wir auf unsere Bergführerin stießen. Sie begleitete uns für die letzten 600 Höhenmeter auf den Gipfel, den wir bei traumhaften Verhältnissen erreichten. Der Similaun ist mit seinen 3.606m mein höchster Berg bislang!


2. Hochfeiler / Gran Pilastro (Italien) 3.510m

Schwierigkeit: Schwarzer Bergweg (schwer)

 

Der Hochfeiler ist mit einer Höhe von 3509m der höchste Berg der Zillertaler Alpen, einer Gebirgsgruppe der Ostalpen. Sein Gipfel liegt genau auf dem Hauptkamm dieser Berggruppe und markiert einen Punkt im Verlauf der Staatsgrenze zwischen dem österreichischen Bundesland Tirol und der italienischen Provinz Südtirol. Nach Osten, Norden und Südwesten sendet er ausgeprägte Grate. Die Nordseite ist im gesamten Bereich vergletschert und bildet eine markante bis 60° geneigte, 300 Meter hohe Eiswand.

Ich bestieg den Hochfeiler an einem traumhaften Tag im September über den Normalweg. Start der Tour war der Parkplatz der Hochfeilerhütte. Die Route führte zunächst auf die Hochfeilerhütte und dann über den Grat auf den Gipfel. 

Bis auf eine kleine Stelle am Einstieg zum Grat eine trotz der großen Höhe relativ einfache Wanderung, die auf dem Grat etwas Schwindelfreiheit verlangt.


3. Im Hinteren Eis (Italien) 3.270m

Schwierigkeit: Schwarzer Bergweg (schwer)

 

Der Gipfel mit dem wunderbaren und vor allem treffenden Namen liegt im Schnalskamm oberhalb des Schnalstals auf der Grenze zwischen Österreich und Italien. Der gletscherfrei erreichbare Gipfel liegt dabei tatsächlich mitten im Eis, wird er doch sowohl vom Hintereisferner als auch vom Hochjochferner umgeben. Zu den prominenten Nachbarn zählen die Weißkugel (3.739m) sowie die Wildspitze (3.770m), die jeweils in unmittelbarer Nähe sichtbar sind.

Ich erreichte den Gipfel vom Rifugio Bellavista über einen vergleichsweise einfachen Anstieg. Allerdings gab es an dem Tag aufgrund morgendlichen Neuschnees leicht erschwerte Bedingungen. Umso beeindruckender war das hochalpine Ambiente durch die mit Neuschnee und Eis überzogenen Felsen, lediglich die Aussicht war durch dichte Wolken leider stark eingeschränkt.

 


4. Hintere Guslarspitze (Österreich) 3.147m

Schwierigkeit: Schwarzer Bergweg (schwer)

 

Die Hintere Guslarspitze ist der höchste Berg der drei Guslarspitzen, die im Weißkamm in den Ötztaler Alpen liegen. Der Weißkamm verbindet die Weißkugel im Südwesten mit der Wildspitze im Nordosten und liegt oberhalb von Vent und Sölden im Ötztal.

Ich erreichte die Hintere Guslarspitze bei einer Wanderung von der Breslauerhütte aus, bei der ich auch die mittlere Guslarspitze bestieg. Der einfachste Zugang erfolgt von der Vernagthütte aus, alle drei Guslarspitzen sind in leichter Blockkletterei (UIAA I) erreichbar, wobei der Gipfel der Vorderen Guslarspitze nicht markiert ist. Nach erreichen der Hinteren und Mittleren Guslarspitze führte mein Weg weiter zum Hochjochhospiz.


5. Urkundholm (Österreich) 3.134m

Schwierigkeit: Roter Bergweg (mittel)

 

Der Urkundholm ist der Hausberg der Breslauer Hütte und liegt in den Ötztaler Alpen oberhalb von Vent im Ötztal. Der Gipfel liegt in prominenter Gesellschaft der Wildspitze (3.770m).

Ich erreichte den Gipfel bei einer nachmittaglichen Wanderung von der Breslauer Hütte aus. Von der Braunschweiger Hütte kommend hatte ich am Nachmittag noch Lust und zumindest trockene Wetter, um diesen schönen Aussichtsberg in meine Gipfelsammlung aufzunehmen. Auf gut ausgetretenem Steig ist der 3.000er von der Breslauer Hütte aus recht einfach und vor allem zügig erreichbar und bietet bei guter Sicht eine tolle Aussicht auf die Wildspitze, die mir an diesem Tag aber leider verwehrt blieb.


6. Mittlere Guslarspitze (Österreich) 3.128m

Schwierigkeit: Schwarzer Bergweg (schwer)

 

Die Mittlere Guslarspitze ist der zweithöchste Berg der drei Guslarspitzen, die im Weißkamm in den Ötztaler Alpen liegen. Der Weißkamm verbindet die Weißkugel im Südwesten mit der Wildspitze im Nordosten und liegt oberhalb von Vent und Sölden im Ötztal.

Ich erreichte die Mittlere Guslarspitze bei einer Wanderung von der Breslauerhütte aus, bei der ich auch die Hintere Guslarspitze bestieg. Der einfachste Zugang erfolgt von der Vernagthütte aus, alle drei Guslarspitzen sind in leichter Blockkletterei (UIAA I) erreichbar, wobei der Gipfel der Vorderen Guslarspitze nicht markiert ist. Nach erreichen der Hinteren und Mittleren Guslarspitze führte mein Weg weiter zum Hochjochhospiz.

 


7. Hochreichkopf (Österreich) 3.010m

Schwierigkeit: Schwarzer Bergweg (schwer)

 

Der Hochreichkopf liegt im nord-westlichen Teil der Stubaier Alpen. Zwei markierte Anstieg führen auf den Gipfel: zum einen der Weg von der Schweinfurter Hütte über das Hochreichjoch (3,5 Stunden). Zum anderen von Kühtai über das Längental über die Niederreich- und Hochreichscharte (4,5 Stunden). Beide Anstiege erfordern Trittsicherheit, der Anstieg über die Hochreichscharte auch leichte Blockkletterei (UIAA I).

 

Ich erreichte den Gipfel des Hochreichkopfes beim Übergng von der Bielefelder Hütte zur Schweinfurter Hütte über den sogenannten Willi-Oltrogge-Weg. Somit wählte ich die zweite, etwas schwierigere Seite für den Aufstieg über die Hochreichscharte und die leichtere Variante für den Abstieg zur Schweinfurter Hütte. Bei traumhaftem Bergwetter hatte ich tolle Aussicht über die Sellrainer Alpen bis zum Ötztal.


8. Weißwandspitze (Italien) 3.017m

Schwierigkeit: Schwarzer Bergweg (schwer)

 

Der Gipfel der Weißwandspitze liegt am Alpenhauptkamm, der hier auch die Grenze zwischen dem österreichischen Bundesland Tirol und der italienischen Provinz Südtirol bildet, zwischen dem Gschnitz- und dem Pflerschtal. Der Gipfelaufbau der Weißwandspitze wird von triassischen, dolomitisierten Karbonaten gebildet. Diese bilden mit ihrer hellen Färbung einen scharfen Kontrast zum darunterliegenden, polymetamorph überprägten Urgestein (Paragneis) und prägen damit das charakteristische Erscheinungsbild der Weißwandspitze, das ihr auch zu ihrem Namen verholfen hat.

Ich besuchte die Weißwandspitze bei einer langen Tagestour mit Start im Weiler Stein. Der Weg führte hinauf auf die Magdeburger Hütte und weiter zum Gipfel, der Rückweg ging über den Hohen Zahn und die Tribulaunhütte zurück ins Tal. Eine kraftraubende und lange Tagestour, die Runde ist aber dennoch sehr zu empfehlen!


9. Zugspitze (Deutschland) 2.962m

Schwierigkeit: Schwarzer Bergweg (schwer)

 

Die Zugspitze ist mit 2.962m der höchste Berg in Deutschland. Es führen verschiedene Routen unterschiedlicher Schwierigkeit auf den Gipfel. Man kann die Zugspitze entweder von Deutschland aus (Garmisch-Partenkirchen) über Reintal oder von Österreich  (Ehrwald) erreichen.

 

Das erste mal stand ich im Juli 2016 an diesem goldenen Gipfelkreuz. Im Juni 2018 wiederholte ich die Tour. Beide Male führte der Aufstieg über die einfachste aber auch längste Route durch das Reintal auf den Gipfel. Der Weg führt mit leichter Steigung vorbei an der Bockhütte (1.052m) über die Reintalangerhütte (1.369m) und die Knorrhütte (2.051m) auf den Gipfel. Lediglich oberhalb der Station Sonnalpin (2.500m) wird der Weg anspruchsvoller und endet in einer Art Klettersteig unterhalb des Gipfels.


10. Hoher Zahn (Italien) 2.924m

Schwierigkeit: Schwarzer Bergweg (schwer)

 

Der Hohe Zahn ist Bestandteil des Alpenhauptkamms, der hier das Tiroler Gschnitztal im Norden vom Südtiroler Pflerschtal im Süden trennt. Nachbarberg im Westen ist die 3017 m hohe Weißwandspitze, nach Nordosten setzt sich der Kamm zum 2767 m hohen Pflerscher Pinggl und der 2599 m hohen Pflerscher Scharte hin fort.

 

Ich erreichte den Gipfel im Rahmen einer langen Tagestour über die Magdeburger Hütte und die Weißwandspitze. Der Abstieg erfolgte dann über die Tribulaunhütte zurück ins Tal. Eine lange und anstrengende Tagestour, die ich aber sehr empfehlen kann. Zwei tolle Gipfel und die beiden großen Hütten machen die Tagestour zu einer lohnenden Runde - vorausgesetzt die Kondition reicht für über 20km und 1.800 Höhenmeter Auf- und wieder Abstieg!

11. Karleskopf (Österreich) 2.902m

Schwierigkeit: Schwarzer Bergweg (schwer)

 

Der Karleskopf liegt als Hausberg der Braunschweiger Hütte oberhalb des Pitztals in den Ötztaler Alpen. Der Zustieg erfolgt vom Tal aus in Mittelberg hinauf zur Braunschweiger Hütte und dann unschwierig zum aussichtsreichen Gipfel. Beeindruckend sind die Ausblicke auf den Mittelbergferner und die nahe Wildspitze (3.770m).

Ich erreichte den Gipfel bei einer nachmittaglichen Wanderung von der Braunschweiger Hütte aus. Nach dem Übergang von der Rüsselsheimer Hütte zur Braunschweiger Hütte hatte ich am Nachmittag noch Lust und vor llem ideales Bergwetter, um einen Gipfel zu besteigen. Die von der Hütte aus gerade einmal 150 Höhenmeter lohnten sich, der Ausblick auf den Gletscher und in das tief unter mir liegende Pitztal war bei sonnigem Wetter einfach überragend.


12. Dürrenstein (Italien) 2.837m

Schwierigkeit: Roter Bergweg (mittel)

 

Der 2.837m hohe Dürrenstein liegt in den Pragser Dolomiten im Naturpark Fanes-Sennes-Prags. 

 

Ich erreichte den Gipfel des Dürrensteins an einem herrlichem morgen im Juni um 05.00 Uhr pünktlich zum Sonnenaufgang. Start war um 03.00 Uhr am Parkplatz der Plätzwiese auf 1.970m. Im hellen Schein des Vollmonds ging es über recht einfache Bergwege hinauf auf den Gipfel, lediglich der Übergang vom Vorgipfel auf den Hauptgipfel, auf dem auch das Kreuz steht, war durch zwei Schneefelder recht anspruchsvoll. Während unten im Tal eine dicke Wolkendecke waberte, genoss ich die großartige Aussicht und den beginnenden Sonnenaufgang. Eine absolute Traumtour!


13. Basslerjoch (Österreich) 2.829m

Schwierigkeit: Roter Bergweg (mittel)

 

Das Basslerjoch (einheimisch auch "die Basslerin") ist ein 2.829m hoher Berg in den Stubaier Alpen. Die Besteigung erfolgt entweder von der Franz-Senn-Hütte (2.147m) oder der Regensburger Hütte (2.040m), wobei der Weg von der Regensburger Hütte einfacher ist.

 

Ich besuchte den Gipfel im Rahmen des Stubaier Höhenwegs im Juli 2018. Der Weg führte von der Franz-Senn-Hütte über den sogenannten Schriemmennieder auf den schönen Aussichtsgipfel. Trotz starker Bewölkung war die Sicht auf die Stubaier Gletscherwelt überragend. Der Weg ist ein roter Bergweg (mittel) und führt überwiegend über blockreiches Gelände. Einzelne Passagen im Bereich des Schrimmennieder sind mit Drahtseil versichert. Der Abstieg führte dann weiter auf dem Stubaier Höhenweg bis zur Regensburger Hütte.


14. Cima Laione (Italien) 2.763m

Schwierigkeit: Roter Bergweg (mittel)

 

Die Cima Laione ist ein Gipfel in den Adamello-Presanella-Alpen und liegt oberhalb des Rifugio Tita Secchi. Der einfachste Zustieg erfolgt demnach auch vom Rifugio Tita Secchi bzw. aus dem darunter liegenden Val di Caffaro.

 

Ich erreichte den Gipfel beim Übergang vom Rifugio Maria è Franco zum Rifugio Tita Secchi. Da der Normalweg einen großen Umweg bedeutet hätte, stieg ich weglos von der Nordseite zum Gipfel auf, der an diesem Tag aufgrund dichter Bewölkung leider wenig Aussicht bot. Der Abstieg erfolgte dann auf dem nur spärlich markierten Normalweg hinunter zum Rifugio Tita Secchi.


15. Weißspitze (Italien) 2.714m

Schwierigkeit: roter Bergweg (mittel)

 

Die Weißspitze ist ein 2.714m hoher Berg im Pfitschtal in Südtirol und ist von der Prantner Alm (1.800m) aus in ca. 3 Stunden zu erreichen.

 

Ich erreichte den Gipfel allerdings bei einer Gratwanderung über Saun, Riedspitze und Bairnock und näherte mich so dem Gipfel aus östlicher Richtung. Am Gipfel der Weißspitze hat man einen fantastischen Blick auf den Hochfeiler (3.510m) und die Gletscherlandschaft der Zillertaler Alpen.

 

Die Weißspitze trägt ihren Namen aufgrund ihrer - logischerweise - weißen Spitze, die aus hellem Geröll und Gestein beseht und sich so farblich gut von der umliegenden Landschaft abhebt.  


16. Oberbachernspitze (Italien) 2.677m

Schwierigkeit: mittel (roter Bergweg)

 

Die 2.677m hohe Oberbachernspitze ist ein Gipfel in den Sextner Dolomiten, oberhalb der Büllelejochhütte (2.524m).

 

Ich besuchte die Oberbachernspitze bei einer 2-tägigen Hüttentour durch die 3-Zinnen-Region. Start war die Fischleinbodenhütte auf 1.454m. Der Weg führt zwischen den gewaltigen 3.000ern Haunold und Dreischusterspitze durch einen Tobel zur Szigmondyhütte. Von dort erreicht man innerhalb einer Stunde die Büllelejochhütte und eine weitere halbe Stunde den Gipfel. Interessant ist der alte Weltkriegsstollen, den man oberhalb der Büllelejochhütte auf dem Weg zum Gipfel passieren muss.

Die Aussicht am Kreuz ist überragend, insbesondere die großen Dolomitengipfel des Elfer und Zwölfer sowie die Dreischusterspitze bestimmen die Szenerie. 


17. Toblacher Pfannhorn (Italien) 2.663m

Schwierigkeit: Roter Bergweg (mittel)

 

Das Toblacher Pfannhorn ist ein schöner Aussichtsberg in den Vilgratner Bergen in Italien. Das Pfannhorn bildet die Grenze zwischen Südtirol und Osttirol und somit zwischen Italien und Österreich.

 

Ich besuchte das Pfannhorn bei einer Wanderung über die schön gelegene Bonner Hütte (2.340m). Start war der kleine Wanderparkplatz in Kandellen auf 1.500m).

 

Der Aufstieg führt durchgehend steil, zunächst durch Wald, später über eine schöne Alm hinauf zur Bonner Hütte. Hier bestimmt in erster Linie die großartige Aussicht auf die 3.000er der Dolomiten die Szenerie. Der Weg zum Gipfel führt dann in steilen Kehren über einen grasigen Rücken bis zum großen Holzkreuz auf 2.663m.


18. Großer Krottenkopf (Deutschland) 2.656m

Schwierigkeit: Schwarzer Bergweg (schwer)

 

Der Große Krottenkopf ist mit 2.626m der höchste Berg der Allgäuer Alpen. Der Berg ist entweder von Deutschland (Oberstdorf) oder aus Österreich (Holzgau) zu erreichen. Die kürzeste Route führt von der Kemptner Hütte (1.844m) aus auf den Gipfel.

 

Ich bestieg den Großen Krottenkopf bei einem Aufenthalt in Oberstdorf im September 2016. Mein Weg führte zunächst von Oberstdorf aus auf die Kemptner Hütte, wo ich übernachtete. Am kommenden Morgen setzte ich den Aufstieg fort und erreichte den schönen Aussichtsgipfel gegen 08.45 Uhr bei herrlichem Wetter. An diesem Morgen hatte ich den Gipfel für mich alleine, was ein besonderes Erlebnis war. Der Abstieg erfolgt zurück zur Kemptner Hütte und dann zurück nach Oberstdorf. 


19. Hohes Licht (Österreich) 2.651m

Schwierigkeit: Schwarzer Bergweg (schwer)

 

Das  Hohe Licht ist mit 2.651m nach dem großen Krottenkopf der zweithöchste Berg der Allgäuer Alpen und liegt im Österreichischen Bundesland Tirol. Der Berg ist entweder von deutscher Seite über die Rappenseehütte oder von Österreich (Steeg im Lechtal) aus zu erreichen.

 

Ich besuchte den Gipfel bei der Steinbocktour im September 2018. Der Weg führte von der Rappenseehütte über die große Steinscharte hinauf auf den Gipfel. Der Weg ist im oberen Teil ein schwarzer Bergweg mit einigen versicherten Passagen und großen Felsplatten. Der finale Anstieg erfolgt über einen breiten Gipfelgrat weglos zum schönen Gipfelaufbau. Bei meiner Besteigung war der Himmel leider sehr bewölkt, sodass die Sicht äußerst begrenz war.


20. Gahwinden (Österreich) 2.647m

Schwierigkeit: Roter Bergweg (mittel)

 

Der Gipfel Gahwinden liegt oberhalb des Pitztals und der Rüsselsheimer Hütte in den Ötztaler Alpen. Der Aufstieg erfolgt somit auch üblicherweise aus dem Pitztal in Weißwald oder Plangeroos (3 Stunden) oder direkt von der Rüsselsheimer Hütte aus (1 Stunde).

 

Ich erreichte den Gipfel beim Übergang von Längenfeld im Ötztal und über die Breitlehnalm. Kurz vor meinem Etappenziel der Rüsselsheimer Hütte passierte ich den Abzweig zu diesem schönen Aussichtspunkt, den ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte. Der Ausblick auf den Ötztaler Hauptkamm und der Gletscherwelt machte Lust auf die kommenden Tage im Ötztal.


21. Mädelegabel (Östereich) 2.645m

Schwierigkeit: Schwarzer Bergweg (schwer) / Klettern UIAA I+

 

Die Mädelegabel ist der vierthöchste Berg der Allgäuer Alpen und liegt oberhalb des letzten Gletschers im Allgäu, dem Schwarzmilzferner. Unterhalb der Mädelegabel verläuft der Heilbronner Weg, sodass die Mädelegabel ein oft besuchter Gipfel ist.

 

Ich erreichte den Gipfel ebenfalls bei der Überschreitung des Heilbronner Wegs. Die Schlüsselstelle befindet sich direkt am Anfang des felsigen Gipfelaufbaus, wo im Schwierigkeitsgrad UIAA I+ eine Felnase in ausgesetzter Kletterei gequert werden muss. Der weitere Routenverlauf ist dann etwas einfacher, die Kletterei erreicht maximal die Schwierikeit UIAA I. Am Gipfel beeindruckt insbesondere der Blick auf die Trettachspitze und den tief unten liegenden Schwarzmilzferner.


22. Niederl (Österreich) 2.627m

Schwierigkeit: Roter Bergweg (mittel)

 

Das 2.627m hohe Niederl ist ein Berg in den Stubaier Alpen. Der Gipfel ist über die Sulzenauhütte (2.191m) oder die Nürnberger Hütte (2.297m) erreichbar, wobei der Weg von der Nürnberg Hütte der kürzere ist.

 

Ich erreichte das Niederl bei meiner Tour auf dem Stubaier Höhenweg. Der Start war auf der Dresdner Hütte und das erste Etappenziel die Sulzenauhütte erreichte ich nach etwa 3 Stunden. Der weitere Weg führt über die Sulzenauhütte und dann steiler hinauf auf das Niederl. Der Ausblick auf die Stubaier Gletscherwelt und den benachbarten Wilden Freiger (3.400m) ist überragend. Der Abstieg erfolgte dann über die Südseite des Berges hinab zur Nürnberg Hütte. Der Weg ist überwiegend mäßig schwiergi, das Gelände um den Gipfelbereich des Niederl herum ist allerdings alpin und eher schwarz als rot einzustufen.


23. Steinschartenkopf (Östereich) 2.615m

Schwierigkeit: schwarzer Bergweg (schwer)

 

Der 2.615m hohe Steinschartenkopf liegt in den Allgäuer Alpen in der Hohe-Licht-Gruppe. Über den Gipfel führt der Heilbronner Weg. So ist der Gipfel sowohl von Westen von der Rappenseehütte, als auch von Osten vom Waltenberger Haus bzw. von der Kemptner Hütte erreichbar.

 

Auf den Gipfel führt eine 4m hohe Eisenleiter, die eine der bekanntesten Stellen auf dem Heilbronner Weg darstellt. Ich besuchte den Gipfel während der Überschreitung des Heilbronner Wegs von der Rappenseehütte aus. Die Aussicht reicht bei gutem Wetter bis zur Zugspitze!


24. Gaishörndl (Italien) 2.615m

Schwierigkeit: Roter Bergweg (mittel)

 

Das Gaishörndl ist ein Nebengipfel des Toblacher Pfannhorns in den Vilgratner Bergen. Der Berg ist insbesondere auch im Winter als Skitourenberg beliebt.

 

Ich stieg im Rahmen einer Wanderung rund um die Bonner Hütte (2.340m)  auf das Gaishörndl. Start war der Wanderparkplatz in Kandellen auf 1.500m. Auf ziemlich steilen Wegen ging es zunächst durch den Wald (teilweise 28% Steigung) und später über Almen hinauf auf die Bonner Hütte, die ein wunderbares Panorama auf die Dolomiten und den Kronplatz bietet. Der Weg zum Gipfel führte dann über das Toblacher Pfannhorn und weiter über den Grat zum schönen Kreuz auf 2.615m. 


25. Hoher Burgstall (Österreich) 2.611m

Schwierigkeit: Roter Bergweg (mittel)

 

Der Hohe Burgstall ist einer der Seven Summits Stubaital und wird in der Regel von Neustift im Stubaital erreicht.

 

Ich erreichte den Hohen Burgstall auf der ersten Etappe des Stubaiaer Höhenwegs im Juli 2018. Der Aufstieg erfolgte von der Bergstation der Schlick 2000 auf den schönen Aussichtsgipfel, den ich bei tollem Wetter erreichte. Der Abstieg erfolgte auf der Rückseite des Gipfels hinunter zur Starkenburger Hütte (2.237m). Der Weg ist ein mittelschwerer Bergweg, lediglich im Gipfelbereich sind einige steilere und etwas ausgesetzte Stellen zu meistern.


26. Bockkarkopf (Östereich) 2.609m

Schwierigkeit: schwarzer Bergweg (schwer)

 

Der Bockkarkopf liegt auf dem Allgäuer Hauptkamm zwischen Wilder Mann und Hochfrottspitze. Über seinen Gipfel führt die Route des Heilbronner Wegs. Somit ist der Gipfel sowohl vom Waltenberger Haus bzw. Kemptner Hütte als auch von der Rappenseehütte erreichbar.

 

Ich besuchte den Bockkarkopf bei der Überschreitung des Heilbronner Wegs von der Rappenseehütte aus. Vom Gipfel hat man einen schönen Blick zurück auf den gesamten Heilbronner Weg bis zum Hohen Licht. Tief unterm Gipfel liegt das Waltenberger Haus, was ebenfalls gut sichtbar ist. 


27. Biberkopf (Deutschland) 2.599m

Schwierigkeit: schwarzer Bergweg (schwer) / Klettern: UIAA I

 

Der Biberkopf ist ein 2.599m hohe Berg in den Allgäuer Alpen und der südlichste Gipfel Deutschlands. Der Berg ist von deutscher Seite aus von der Rappenseehütte und von Österreichischer Seite von Lechleiten zu erreichen.

 

Ich wählte bei meiner Bergtour auf den Biberkopf den Weg von der Rappenseehütte zum Gipfel. Der Weg ist konditionell durchaus anspruchsvoll, da einige Gegenan- und Abstiege

bewältigt werden müssen und das Gelände sehr bröselig ist. Zum finalen Anstieg erwartet den Bergsteiger dann noch eine leichte Kletterei im Schwierigkeitsgrad UIAA I. Hier müssen die letzten 180 Höhenmeter in einem steilen Kamin überwunden werden. Dar Fels ist an dieser Stelle allerdings sehr griffig und somit unschwierig. Toll ist die Aussicht am Gipfel auf den großen Widderstein und das Hohe Licht in unmittelbarer Nähe.


28. Bairnock (Italien) 2.581m

Schwierigkeit: Mittel (roter Bergweg)

 

Der Bairnock ist ein Gipfel im Pflitschtal in Südtirol und liegt auf dem Gratweg zwischen Saun und Weißspitze.

 

Ich besuchte den Bairnock auf einer 4-Gipfel-Tour mit Saun, Riedspitze, Bairnock bis zur Weißspitze. Der Grat ist bis zur Weißspitze angenehm breit und unschwierig zu gehen. Der Bairnock verfügt leider über kein Gipfelkreuz, sodass der Gipfel auf dem Grat leicht zu übersehen ist. Highlight am Gipfel des Bairnock ist dafür die Aussicht auf den gegenüberliegenden Hochfeiler samt Gletscher.


29. Schlern / Monte Pez (Italien) 2.563m

Schwierigkeit: roter Bergweg (mittel)

 

Der Schlern ist ein Berg in den Südtiroler Dolomiten und gilt trotz seiner geringen Höhe aufgrund seiner charakteristischen Form als Wahrzeichen Südtirols. Der höchste Punkt auf dem Schlernmassiv ziert das Gipfelkreuz und wird "Monte Pez" genannt.

 

Ich bestieg den Schlern über den sogenannten Touristensteig mit Start am Parkplatz der Spitzbühlbahn auf 1.720m. Der Weg auf das Schlernplateau führt über die wunderbare Seiseralm vorbei an einigen Almen. Durch mehrere Gegenanstiege auf dem Weg ist die Tour auf den Schlern eine durchaus lange mit ca. 18km und in Summe 2.100 Höhenmetern in Auf- und Abstieg.

Die Sicht reicht bei gutem Wetter über die gesamte Dolomitenregion, Seiser Alm und auf die nahegelegenen Gipfel von Langkofel und Plattkofel. 


30. Großer Widderstein (Östereich) 2.533m

Schwierigkeit: schwarzer Bergweg (schwer) / Klettern UIAA I

 

Der Große Widderstein ist ein 2.533m hoher Gipfel in Voralberg, der topografisch noch zu den Allgäuer Alpen gehört.

 

Der Widderstein ist vom Talort Baad im Kleinwalsertal in ca. 4,5 Stunden erreichbar. Bis zur Widdersteinhütte ist der Weg einfach, die letzte Stunde führt in leichter Kraxelei auf den aussichtsreichen Gipfel. Allerdings ist die kurze Schlüsselstelle max. im Bereich UIAA I einzuordnen. Ich erreichte den Gipfel des Widdersteins bei eine strammen Tagestour von Baad im Kleinwalsertal aus. Die Tour begann bei Nebel und dichter Bewölkung, am Gipfel schien die Sonne und eine geschlossen Wolkendecke unter mir bereitet ein Traumpanorama. 


31. Glanderspitze (Österreich) 2.512m

Schwierigkeit: Roter Bergweg (mittel)

 

Die Glanderspitze ist mit 2.512m ein Gipfel im Venetmassiv in Österreich. Der Berg ist über das österreichische Dorf Zams am einfachsten zu erreichen.

 

Ich besuchte die Glanderspitze bei meiner Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran im Juli 2017. Der Weg führte von Zams auf den Krahberg. Von dort aus ging es über einen breiten Bergrücken zum großen Gipfelbereich, den wir bei regnerischem Wetter erreichten. 

Das schöne Gipfelkreuz ziert der schöne Spruch "In diesem Zeichen wirst du siegen".

Der Abstieg führte zunächst steil dann flacher auslaufend hinunter zur Gogles Alm, auf der eine kurze Rast anstand. Der weitere Weg führte über Wiesen und zum Schluss durch Wald ins Tal. 


32. Ernst-Riml-Spitz (Österreich) 2.507m

Schwierigkeit: Roter Bergweg (mittel)

 

Die Ernst-Riml-Spitze ist ein kleiner Aussichtsberg oberhalb der Winnebachseehütte und gehört zu den Stubaier-Alpen. Der Aufstieg erfolgt in der Regel aus dem Sulztal im kleinen Wanderdorf Gries (3,5 Stunden) oder direkt von der Winnebachseehütte (30 Minuten).

 

Ich erreichte den Gipfel bei einem morgendlichen Abstecher direkt von der Winnebachseehütte aus, bevor ich dann auf meinem Weiterweg nach Gries im Sulztal abstieg. Während der Gipfel vor allem in den Mittags- und Nachmittagsstunden rege besucht wird, konnte ich am frühen morgen die ersten Sonnenstrahlen am Kreuz alleine genießen.


Weitere Gipfel bis 2.500m:

 33. Wannejöchl (Österreich) 2.497m

 34. Riedspitze (Italien) 2.480m

 35. Rappenseekopf (Deutschland) 2.468m 

 36. Hochrappenkopf (Deutschland) 2.425m 

 37. Zendleser Kofel (Italien) 2.422m

 38. Zinseler (Italien) 2.422m

 39. Seekogel (Österreich) 2.412m

 40. Geißhorn (Österreich) 2.366m

 41. Hühnerspiel (Italien) 2.357m

 42. Gänsekragen (Italien) 2.322m

 43.  Strudelkopf (Italien) 2.307m

 44. Hoher Ifen (Österreich) 2.230m

 45. Kemptner Köpfle (Österreich) 2.191m

 46. Rosskopf (Italien) 2.189m

 47. Walser Hammerspitze (Österreich) 2.170m

 48. Bischof (Deutschland) 2.127m

 49. Krottenkopf (Deutschland) 2.086m

 50. Saun (Italien) 2.085m 

 51. Kanzelwand (Deutschland) 2.058m

 52. Grünhorn (Österreich) 2.039m

 53. Seekopf (Östereich) 2.039m

 54. Fellhorn (Deutschland) 2.038m

 55. Rote Wand (Österreich) 2.020m

 56. Muttelbergkopf (Österreich) 1.989m

 57. Schlappoltkopf (Deutschland) 1.969m

 58. Rubihorn (Deutschland) 1.957m

 59. Ochsenhofer Köpfe (Österreich) 1.950m

 60. Hoher Fricken (Deutschland) 1.940m

 61. Hohe Kiste (Deutschland) 1.922m

 62. Kuhgehrenspitze (Österreich) 1.910m

 63. Kühgundkopf (Deutschland) 1.907m

 64. Kühgundspitze (Deutschland) 1.890m

 65. Iseler (Deutschland) 1.876m

 66. Schnippenkopf (Deutschland) 1.833m

 67. Wank (Deutschland) 1.780m

 68. Heidelbeerkopf (Deutschland) 1.767m

 69. Sonnenkopf (Deutschland) 1.712m

 70. Besler (Deutschland) 1.679m

 71. Kampenwand (Deutschland) 1.669m

 72. Beslergrat (Deutschland) 1.668m

 73. Beslerkopf (Deutschland) 1.655m

 74. Monte Croce di Perle (Italien) 1.031m

 75. Monte Censo (Italien) 1.012m

  

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