Projekt K2 - Virgenrunde 2021

Das Projekt K2 wird sich in ausführlicher Art und Weise dem Virgental in Osttirol widmen. Geplant ist die vollständige Umrundung des Tals, selbstverständlich in großer Höhe. Dabei geht es nicht darum, die Runde in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren, sondern die Hänge des nördlich gelegenen Venedigerkamms und des südlich gelegenen Lasörlingkamms ausgiebig zu durchschreiten. Ganz nach dem Motto: Man kann nicht jeden Berg im Virgental besteigen, aber man kann es versuchen...

 

Bei der Planung meines K2 habe ich mir bestimmte Rahmenbedingungen überlegt, die ich mir quasi als eigene "Regeln" gesetzt habe. Mir geht es weniger darum, mich einem strengen Regelwerk zu unterwerfen sondern mehr, mir selbst Orientierung bei der Routenwahl, der Auswahl der Unterkünfte und dem detaillierten Wegverlauf zu geben.


1. Alles zu Fuß!

Was für den K1 galt, gilt natürlich auch für die Virgenrunde: alle Etappen werden ausschließlich zu Fuß absolviert - by fair means durchs Virgental!

 

2. Nicht zu einfach!

Die Hüttenverbindungen bieten teilweise einfache und in der Regel direkte Verbindungswege. Nach Möglichkeit werden die Verbindungen durch die Überschreitung von Gipfeln oder Verlängerungen über anspruchsvollere Wege und Verbindungen aufgepeppt.

 

3. So viele Gipfel wie möglich!

Sowohl der nördliche Teil in der Venedigergruppe als auch der südliche Teil im Lasörlingkamm bieten zahlreiche Gipfel, viele von ihnen jenseits der 3.000m. Bei den Planungen sollen so viele Gipfel wie möglich eingebaut werden.

 

4. Die beiden Top-Gipfel einbauen!

Das Virgental wird von zwei großen Bergketten dominiert, die Venedigergruppe im Norden, der Lasörlingkamm im Süden. Die beiden jeweils höchsten Gipfel dieser beiden Bergketten (Großvenediger 3.666m / Lasörling 3.098m) sollen in die Tour aufgenommen werden.

 

5. Kein Fuß ins Tal!

Sobald am ersten Tag der Talboden oberhalb von Virgen verlassen wird, zieht sich der K2 hoch über dem Talboden. Während der zweiwöchigen Tour soll keinmal der Fuß ins Tal gesetzt werden und der Weg nach Möglichkeit permanent oberhalb der 2.000m-Marke verlaufen.